Publikation zur „User-generated Culture“ erschienen

Wir die meisten Leserinnen und Leser meines Blogs wissen, beschäftige ich mich in den letzten Jahren nahezu ausschließlich mit praxisnahmen Themen der Webprogrammierung, der Entwicklung von Anwendungen zu Analyse und Marketing in Social Networks sowie dem (Web-)Projektmanagement und Software-Engineering. Während meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter (2006-2011) am Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg war das noch etwas anders: Zum einen war ich zwar dafür zuständig, diese und viele anderen „praktischen“ IT-Themen aus dem Feld der Wirtschaftsinformatik den Master-Studierenden nahezubringen. Zum anderen wurde mir aber auch die Möglichkeit gegeben, mich etwas „theoretischer“ mit dem Thema „Social Media“ zu beschäftigen, worüber ich heute (sozusagen aus aktuellen Anlass) kurz berichten möchte.

Etwa im Jahr 2008 hatte ich die erste Idee für eine interdisziplinäre Untersuchung zum Thema „Social Media“. Während zu dieser Zeit diverse Einzelstudien aus diversen Fächern vorlagen, wollte ich mit Hilfe einer interdisziplinären Studie, der Kultur- und Medienwissenschaft und der Wirtschaftsinformatik, die Perspektive erweitern. Auf dem ein oder anderen Tagung habe ich damals meine Ideen vorgetragen und im Jahr 2010 im dem Tagungsband der start-Konferenz auch einmal ausführlich beschrieben.

Die Fertigstellung war für Mitte 2011 angedacht, jedoch konnte ich wegen vieler andere spannender Projekte meine ursprüngliche Planung nicht einhalten. Es dauerte noch zwei Jahre, bis Mitte 2013 die erste Version unter dem Titel „User-generated Culture“ vorlag. Dankens­werteweise wurde ich von aufmerksamen Lesern auf die ein oder andere Problemstelle hingewiesen und ich habe mich zu einer Überarbeitung entschieden, die im Herbst 2014 endlich fertig wurde. Die Begutachtung war Anfang Juni 2015 abgeschlossen, bis in den Herbst arbeitete ich an der Druckfassung.

Cover_Simon-A-FrankKurz vor Weihnachten 2015 ist die Arbeit dann schließlich im Transcript-Verlag als Print- und Ebook erschienen – auf Wunsch des Verlages unter dem Titel „Kulturmanagement und Social Media. Neue interdisziplinäre Perspektiven auf eine User-generated Culture im Kulturbetrieb“.

Gut sieben Jahre nach meinen ersten Überlegungen zur „User-generated Culture“ muss ich beim Blick in mein Buch selbstkritisch feststellen, dass an einigen Stellen aufgrund der langen „Publikationsgeschichte“ die Aktualität zwar etwas gelitten hat, aber es in der Summe für Interessierte Leserinnen und Leser, die sich auf theoretischer Ebene mit „Social Media“ beschäftigen wollen, trotzdem noch eine bereichernde Lektüre ist. Aber genug des Eigenlobs – ich bin gespannt auf Euer Feedback!

Frank, Simon A. (2015): Kulturmanagement und Social Media. Neue interdisziplinäre Perspektiven auf eine User-generated Culture im Kulturbetrieb. Transcript-Verlag, Bielefeld [Bestellung bei Amazon]

P.S.

Keine Angst, dieser Post war thematisch eine kleine Ausnahme: die folgenden Blogposts werden sich wieder wie gewohnt um Themen der Webprogrammierung und Social-Media-Entwicklung drehen.

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